Müll im Naturschutzgebiet
Ein Kommentar von Marco Görlach
Pößneck/15.1.2011 Auf unserer täglichen Runde mit dem Hund, stoßen wir leider zu oft auch auf unangenehme Tatsachen. Beispielsweise der Hundekot, welcher sich an manchen Ecken über die Wege verteilt, dass man kaum einen Fuß setzen kann, ohne hineinzutreten. Die Wut über Hundehalter, die den Dreck ihres Lieblings nicht wegmachen, bekommen dann alle ab. Wir versuchen jedenfalls mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Mit gutem Beispiel vorangegangen, war auch re[d]solution mit der Aktion zur Global Work Party 10/10/10, als die Gruppe so einigen Müll in der Stadt aufgelesen hatte.
Auf unserer heutigen Hunderunde, die seit längerer Zeit wieder auf die Altenburg führte, mussten wir uns schon wieder über einen Haufen Müll ärgern. Offensichtlich hatte jemand auf dem Plateau eine Silvesterparty veranstaltet, wie die Knallerreste vermuten lassen. Einweggrill, leere Bier- und Wodkaflaschen, Essenreste und dergleichen mehr, verunstalteten das Naturschutzgebiet.
Nun bin ich selbst durchaus für Feiern in der Natur zu haben! Wir sollten so etwas vielleicht viel öfter tun. Menschen sind Teil von Mutter Erde und wir dürfen naturnah feiern, Sport treiben, Spazieren gehen oder sonst etwas. Aber wir müssen uns respektvoll verhalten! Respekt vor anderen Menschen, die nach uns ebenfalls die Natur genießen möchten. Respekt vor denen, die den Müll dann wieder beseitigen müssen. Respekt vor dem Leben und der Natur, mit allem was da kreucht und fleucht. Vor allem aber aus Rücksicht gegenüber den Tieren die dort ihren natürlichen Lebensraum haben, welchen manche durch rücksichtsloses Verhalten stark beeinträchtigen.
So geht es nicht! Mir geht es nicht um die Spießbürger der Stadt. Es will auch niemand andere deshalb gängeln. Mir geht es einzig um einen vernünftigen Umgang miteinander und den Schätzen von Mutter Erde, die wir noch nicht zerstört haben.
Also bitte, lieber Mitbürger, fühlt Euch wohl in unser aller Natur. Feiert draußen! Lebt draußen! Aber nehmt anschließend Eueren Müll mit nach Hause! Ob im Park, im Naturschutzgebiet oder auf irgendeiner Wiese in irgendeinem Wald - fühlt Euch frei, aber auch verantwortlich!
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