Akteure & Profiteure der Krise zur Kasse!

2. Kundgebung & Demonstration in Pößneck


Freitag, 29.Oktober 2010

ab 17:00 Uhr

Marktplatz Pößneck

 

außerdem:

19:00 Uhr Referat

"Warum es im Kapitalismus zu Krisen kommt"

Büro der Partei DIE LINKE, Gerberstraße 45, Pößneck

 

 

Der Traum ist aus!

"20 Jahre Turbo-Kapitalismus waren 20 zuviel."

 

Für die Krisen im Kapitalismus zahlen die Verbraucher, die Arbeitnehmer, die sozial Schwachen und die Jugend!

Nachdem die weltweite „Wirtschaftskrise“ schon einige Umverteilungshöhepunkte hinter sich hat, ist klar, wer für die faulen Bankgeschäfte und geplanten Fehlinvestitionen aufkommen muss. Gigantische „Rettungspakete“ sanieren die kapitalistische Finanzwelt, während die Binnenwirtschaft kollabiert und der Arbeitsmarkt zersplittert wird. Die Folge sind Niedriglohnsektor, Kündigungsdruck, existenzielle Bedrohungen und leere Kassen in den Kommunen.

 

Mit der Einführung der „Agenda2010“ durch eine SPD-Regierung wurde praktisch auch der Minimalkonsens im Kapitalismus - die „Sozialpartnerschaft“ im Betrieb - aufgekündigt. Während der arbeitende Teil der Bevölkerung nichts, wie versprochen, vom Aufschwung abbekommen hat, wird bei den Arbeitslosen und sozial Bedürftigen gekürzt. Der Druck auf des Bürgers Geldsäckel steigt.

 

Durch die jetztige Schwarz/Gelbe-Regierung wird das Land weiter gespalten, als Sündenböcke müssen sogenannte “Hartz4ler“ und „Migranten“ herhalten. Viele Menschen werden durch Massenmedien einseitig informiert - und fügen sich diesem verwaltenden Leben. Aber was bringt es uns „Exportweltmeister“ zu sein, wenn wir in Bildung, Forschung, Arbeit und Umwelt die Letzten sind?

 

Den sozialen Frieden im Land gefährden nicht jene, die eine sofortigen Wirtschaftswechsel wollen und auf die Straße gehen, sondern die Profiteure der Krise und ihre politischen Vertreter von CDU und FDP.

 

„Wir sind nicht eure Geldautomaten!“

Setzt mit uns ein weiteres Zeichen in Pößneck! Kommt zur II. Krisendemo! Wir werden wieder gemeinsam mit Arbeitern, Rentnern und Jugendlichen - den Betroffenen von Sanktionierung und Repression auf die Straße gehen. Das Recht auf Lohn, Brot und Menschenwürde muss verteidigt werden.

 


ALLE MÜSSEN SICH WEHREN

Union und FDP sparen den Sozialstaat kaputt

 

Wie in Griechenland sollen jetzt auch in Deutschland Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitslose, Alleinerziehende, Familien und Rentner für die Finanzkrise zahlen: Leistungen für Arbeitslose werden gekürzt, Hartz IV-Beziehenden wird das Elterngeld und der Zuschuss zur Rentenversicherung gestrichen, der Heizkostenzuschuss entfällt. 15000 Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst werden vernichtet, außerdem drohen Gehaltskürzungen.


Die Rettung der Banken hat die deutschen Staatsschulden bis Ende 2009 um 99 Milliarden Euro erhöht. Auch das 750 Milliarden schwere Euro-Rettungspaket nützt vor allem Finanzinstituten. Union und FDP weigern sich, Krisenverursacher und -gewinnler an den Kosten zu beteiligen. Dies wäre möglich – mit einer gerechten Erbschaftsteuer, einem höheren Spitzensatz der Einkommensteuer, der Wiedererhebung der Vermögensteuer sowie der Finanztransaktionssteuer.


Wir wollen:

  • dass die Verursacher der Krise bezahlen z.B. durch Millionärssteuer
  • Rückverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von Oben nach Unten
  • einen gesetzlichen Mindestlohn von mind. 10 Euro die Stunde
  • gute und kostenfreie Bildung für jeden Menschen
  • ein solidarisches, paritätisch finanziertes Gesundheitssystem durch die Einführung der Bürgerversicherung
  • die Banken durch Regulierung und Vergesellschaftung an die Kette legen
  • Verkürzung der Wochen- und Lebensarbeitszeit
  • Beschäftigung sichern, Arbeitsplätze schaffen und Standorte erhalten

 

Krisendemo in Pößneck bei:

     Ablauf:

- 17:00 - Auftaktkundgebung auf Marktplatz

- circa 17:30 - Demonstration durch die Innenstadt

- circa 18:30 - Ende der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz

- 19:00 Uhr - Referat "Warum kommt es im Kapitalismus zu Krisen?"

  Im Büro der Partei DIE LINKE, Gerberstraße 45, Pößneck

    Redner:

- Philipp Gliesing (re[d]solution)

- Peter Lückmann (Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera - ISG)

- Vertreter vom DGB Thüringen - angefragt

- Thomas Hofmann (Vorsitzender der Partei DIE LINKE.SOK)

- Vertreter Antifa Gruppe Pößneck - angefragt

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     Materialien:

 

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